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SELBSTERKENNTNIS

Begib dich auf die spannenste Reise, die Reise zu dir Selbst

Der erste Schritt zur Selbsterkenntnis ist, dass du dir ĂŒber dieses Thema bewusst wirst. Herzlichen GlĂŒckwunsch! Irgendetwas in dir hat bereits erkannt, dass es sinnvoll sein kann, sich auf diese spannende und aufschlussreiche Reise zu dir selbst zu begeben. 

Einen Großteil des Tages handeln wir unterbewusst (Autopilot-Zustand), zudem sind wir umgeben von Erwartungen und WĂŒnschen aus unserem Umfeld. Wir sollen einen guten Job machen, uns weiterbilden, unseren Aufgaben als Mutter, Tochter, Vater, Schwester, Bruder, Enkel und Enkelin gerecht werden. Um genau zu sein, gibt es viele Rollen, die wir im Laufe unseres Lebens eingenommen haben. Und nicht selten definieren wir unser selbst ĂŒber genau diese Rollen.

Aber bist das wirklich du? Ist es das, was du wirklich willst? 
Selbsterkenntnis hilft dir, einen Blick auf dein Inneres zu werfen, um herauszufinden, wer du sein möchtest. Deine eigenen BedĂŒrfnisse, WĂŒnsche und Ziele stehen dabei im Fokus. Wie du diesen Weg der Selbsterkenntnis gehen kannst, erfĂ€hrst du in diesem Ratgeber.

Was ist Selbsterkenntnis?

Die Selbsterkenntnis meint die Erkenntnis ĂŒber dein Selbst. Dabei geht es um ein aktives Beobachten, Denken, TrĂ€umen und Reflektieren. Das Ganze kann als Prozess verstanden werden, in dem du dich bewusst, reflexiv und weitestgehend objektiv beobachtest, sowie dein Denken, deine Empfindungen und dein Verhalten hinterfragst.

Das Ziel der Selbsterkenntnis ist es zu wissen und zu erkennen, wer du im Kern wirklich bist. So kannst du leichter entscheiden, was dir wirklich guttut und wovon du dich kĂŒnftig lösen möchtest.

Außerdem kann dir die Selbsterkenntnis dabei helfen, deine Ängste und selbstgesetzten Grenzen zu erkennen und zeigt dir gleichzeitig, was deine StĂ€rken sind. Deine wirklichen BeweggrĂŒnde und WĂŒnsche können dabei losgelöst werden von den Erwartungen und WĂŒnschen anderer fĂŒr dich und dein Leben. So kannst du deine Ausgangssituation kennenlernen und fĂŒr dich nutzen, um so gewĂŒnschte VerĂ€nderungen vorzunehmen.

Insgesamt trĂ€gt Selbsterkenntnis dazu bei, dich selbst auf tiefere und bedeutsamere Weise zu verstehen. Dies kann dich darin unterstĂŒtzen, ein glĂŒckliches, erfĂŒlltes und bewusstes Leben zu fĂŒhren.

Selbsterkenntnis auf 3 Ebenen

Selbsterkenntnis kann unheimlich hilfreich sein, aber auch herausfordernd. Denn wer sich auf die Reise zu sich selbst begeben möchte, sollte dran bleiben, um ein tatsĂ€chliches VerstĂ€ndnis von sich selbst und den eigenen GefĂŒhlen, Gedanken, WĂŒnschen, TrĂ€umen und BedĂŒrfnissen zu bekommen.

Eine große Schwierigkeit der Selbsterkenntnis könnte die FehleinschĂ€tzung der „objektiven“ Selbstwahrnehmung sein. Diese FehleinschĂ€tzungen ĂŒber dich selbst entstehen meist durch vermeintlichen Erfahrungen, Überzeugen und Erwartungen von außen (meist sogar durch dein Umfeld wie Eltern, Freunde, LehrkrĂ€fte, etc.), die du womöglich jahrelang als dein Selbst angesehen hast.

Dazu mag unser Gehirn Gewohnheiten, denn sie machen es einem einfach. Wenn du dich schon immer so gesehen hast und diese Sicht nun verĂ€ndern möchtest, kann dir dein Gehirn anfangs kleine Streiche spielen, die dazu fĂŒhren, dass du lieber beim alten, gewohnten bleibst und weitermachst wie bisher. Dich selbst und mögliche FehleinschĂ€tzungen zu erkennen sowie dich von bereits gefestigten Überzeugungen zu lösen, erfordert immer etwas Mut. Aber die Portion Mut wird sich auszahlen, denn vor dir kann ein wundervolles, freies und selbstbestimmtes Leben liegen.

Die meisten deiner Aufgaben am Tag erledigst du, ohne wirklich darĂŒber nachzudenken. Dein Gehirn ist dabei auf Autopilot gestellt, das bedeutet, du musst auf sich wiederholende Dinge keine Aufmerksamkeit mehr lenken. Das ist aber erstmal nicht unbedingt etwas Negatives, da so dein Körper und Gehirn entlastet werden. Dieser Automatismus kann aber auch dafĂŒr sorgen, dass dir der Weg zur Selbsterkenntnis etwas schwerer fĂ€llt. Du erledigst deine anfallenden Aufgaben, ohne bewusst darĂŒber nachzudenken oder sie infrage zu stellen. Außerdem kommst du ĂŒber die Macht der Gewohnheit und automatische AblĂ€ufe schnell in eine Art Alltagstrott, der wenig Raum fĂŒr Neues lĂ€sst. 

Da Gedanken und GefĂŒhle in einer Wechselwirkung stehen, ist das Erledigen von Aufgaben und erfĂŒllen von Erwartungen tagtĂ€glich fĂŒr den Kopf womöglich entlastend, kann aber auf Ebene der GefĂŒhle auch zu Unzufriedenheit, Unwohlsein und weiteren negativen Emotionen fĂŒhren.

Selbsterkenntnis kann es dir ermöglichen, diesen Trott zu durchbrechen und so neue Ideen und Gedanken zuzulassen. So bietet sie dir die Möglichkeit zu wachsen, dich weiterzuentwickeln, deinen TrÀumen nachzugehen und neue, bessere Gewohnheiten und Denkmuster anzueignen, die langfristig positiven Einfluss auf dein Wohlbefinden und deine LebensqualitÀt haben.

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Die Schwierigkeit der Selbsterkenntnis kann sich auch auf der Ebene deiner GefĂŒhle finden. Ein besseres VerstĂ€ndnis deiner GefĂŒhle ermöglicht gleichzeitig auch ein besseres VerstĂ€ndnis fĂŒr deine Handlungen und fĂŒr dein Verhalten. Deine GefĂŒhle bilden, wie oben beschrieben, eine Art Wechselwirkung zu deinen Gedanken und sind meist verbunden mit deinem körperlichen Empfinden. Gedanken erzeugen GefĂŒhle und GefĂŒhle können sich durch körperliche Empfindungen ausdrĂŒcken und wiederum zu weiteren Gedanken fĂŒhren.

Der Prozess der Selbsterkenntnis kann auf der GefĂŒhlsebene auch eine Angst vor EnttĂ€uschung auslösen. “Ent-TĂ€uschungen” mĂŒssen dir aber keine Angst machen, da sie im Grunde etwas Positives sind – das Ende oder Entlarven einer TĂ€uschung. So kannst du die Dinge sehen, wie sie wirklich sind.

Ein unwohles GefĂŒhl, das Menschen beim Thema Selbsterkenntnis abhalten kann, mehr ĂŒber sich selbst zu erfahren, ist die Angst vor SelbstĂŒberschĂ€tzung. Zu erkennen, dass du dich ĂŒberschĂ€tzt hast, kann mit einem negativen GefĂŒhl, wie Scham und Verwundbarkeit einhergehen. 

Die Erkenntnis deines Selbst kann dir zur Akzeptanz oder VerĂ€nderung verhelfen, wenn du bereit bist, das Wissen ĂŒber dein „falsches“ Ich loszulassen und damit die TĂŒren fĂŒr dein wahres Ich zu öffnen. Denn am Ende geht es bei der Selbsterkenntnis ja genau darum: Du möchtest dich selbst erkennen und mit deinen wahren Überzeugungen und Werten verbinden. Dazu gehört dann auch, dass du dich davon trennst, was eben nicht dieser Überzeugungen und Werte entspricht und was nicht so ist, wie es schien (EnttĂ€uschungen zum Beispiel).

Unser Körper spiegelt unser Denken und mentales Befinden wider. FĂŒhlst du dich mĂŒde, ausgelaugt oder hast immer wiederkehrende Beschwerden, sendet dir dein Körper damit eindeutige Signale. Im Alltag ignorieren wir solche Signale (auch Symptome) oftmals oder greifen zu schnellen Methoden wie Schmerztabletten o.Ă€. und machen unverĂ€ndert weiter wie bisher. Die Folge davon kann sein, dass der Körper stĂ€rkere Signale sendet, um zu verdeutlichen, dass du dein Denken und Verhalten anpassen solltest. 

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Selbsterkenntnis kann dich darin unterstĂŒtzen, deine Selbstwahrnehmung zu verbessern. Wenn du dir Zeit nimmst, deinen Körper bewusst wahrzunehmen, kann dir das dabei helfen, Körpersignale zu erkennen, zu deuten und besser auf deine BedĂŒrfnisse zu achten.

Woran merkst du, dass du dich mit Selbsterkenntnis beschÀftigen solltest?

Die tĂ€glichen Gewohnheiten, Erwartungen, Leistungsdruck, Rollendenken – all das kann mit der Zeit zu unbewusster Unzufriedenheit sowie innere Unausgeglichenheit fĂŒhren. Solltest du merken, dass negative Gedanken in dir immer wieder auftauchen sowie das gedankliche Durchspielen vergangener negativer Erfahrungen samt den negativen GefĂŒhlen, kann dies ein Zeichen sein, dass du dich mit Selbsterkenntnis befassen solltest.

Ein weiteres Anzeichen fĂŒr eine mangelnde Selbsterkenntnis ist das Suchen von Antworten und GrĂŒnden fĂŒr Geschehenes in deinem Ă€ußeren Umfeld, anstatt in dir selbst. Die Antworten sowie GrĂŒnde auf und fĂŒr deine GefĂŒhle liegen in dir. Auch ein stĂ€ndiger Vergleich mit anderen Personen kann darauf hindeuten, dass du den Fokus auf dich und dein Selbst legen solltest. 

Ein wiederholendes Bedauern und Hinterfragen deiner Entscheidung kann ebenfalls ein Anzeichen sein, dass es dir an Selbsterkenntnis mangelt. Triffst du Entscheidungen nicht aus dir heraus, sondern bestĂ€rken dich Ă€ußere UmstĂ€nde, können dir unsere Übungen und Tipps unterstĂŒtzend zur Seite stehen.

Bist du Kritik ausgesetzt, ist dies im ersten Moment nicht angenehm. Mangelt es dir jedoch an Selbsterkenntnis, trifft dich diese möglicherweise deutlich stĂ€rker, da du Meinungen deines Ă€ußeren Umfelds zu viel Wert beimisst. Die AbhĂ€ngigkeit der Meinungen anderer Personen kann dein Selbstbild auf lange Sicht verfĂ€lschen und du entfernst dich von dir. 

Und zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass jeder Mensch zu einem bestimmten Zeitpunkt in seinem Leben aktive, aber womöglich oftmals unbewusst Selbsterkenntnis betreibt. Wir alle hinterfragen unser Denken, Handeln und FĂŒhlen im Leben. Mal mehr, mal weniger. Der Trick bei der ganzen Sache ist, es ganz bewusst zu tun.

Hinter fehlender SelbstfĂŒrsorge steckt selten ein Mangel an Zeit. Meist ist der Grund ein Wunsch nach Anerkennung, Respekt und WertschĂ€tzungen von anderen sowie ein starkes Bestreben, die Erwartungen anderer Menschen stĂ€ndig zu erfĂŒllen. So werden die eigenen BedĂŒrfnisse hinten angestellt und die FĂŒrsorge andere Menschen sowie das Erledigen wichtig scheinender Aufgaben vorgezogen. 

Vorteile von Selbsterkenntnis

Dich selbst besser kennenzulernen, bietet dir einige Vorteile. Vor allem aber, hilft es dir, dich selbst besser zu verstehen und damit Entscheidungen bewusst fĂŒr dich und dein Leben zu treffen. Und das soll genau so sein, denn es ist dein Leben und du spielst die Hauptrolle in deinem Leben.

Bestimmte Eigenschaften, Verhaltensweisen und Erwartungen können dir von Kindheit auf mitgegeben werden und ziehen sich durch den Verlauf deines Lebens. Über die Eltern, die Schule, Freunde, Bekannte, Partner, Vorgesetzte oder Kollegen und weiteren Menschen, die im Laufe deines Lebens bestimmte Lebensphasen mit dir geteilt und dich geprĂ€gt haben. Dies kann die Sicht auf dein Selbst im Laufe der Jahre verĂ€ndert haben, ohne dass du es bewusst wahrgenommen hast. So kommt es, dass du möglicherweise Erfahrungen, GlaubenssĂ€tze und Denkmuster ĂŒbernommen hast, auch wenn diese nicht mehr deiner heutigen Entwicklung und RealitĂ€t entsprechen. So könnte es auch passieren, dass du dich in vielen Punkte unter- (oder auch ĂŒber-)schĂ€tzt. Eigene FĂ€higkeiten und StĂ€rken siehst du nicht oder deutest diese falsch. Das fĂŒhrt zu einem Leben, das dich aus unterschiedlichen GrĂŒnden nicht wirklich erfĂŒllt.

Selbsterkenntnis ermöglicht es dir, deine eigenen StĂ€rken, SchwĂ€chen, Werte, Überzeugungen und Motivationen besser zu verstehen. Dies hilft dir, zu erkennen, wer du sein möchtest, losgelöst von Vorstellungen und WĂŒnschen aus deinem Umfeld und so dein Denken und deine Handlungen bewusster zu lenken.

Wenn du dich selbst besser kennst, kannst du gezielt an deinen SchwĂ€chen arbeiten und deine StĂ€rken weiterentwickeln. Dadurch hast du die Möglichkeit, kontinuierlich zu wachsen und dein volles Potenzial auszuschöpfen, um ein glĂŒckliches, erfĂŒlltes Leben zu leben.

Selbsterkenntnis fördert dein Selbstbewusstsein. Das sich selbst bewusst sein fĂŒhrt dazu, dass du dir deiner FĂ€higkeiten und Grenzen bewusst wirst. So gewinnst du an Selbstsicherheit und kannst darĂŒber besser entscheiden, was du wirklich willst und was nicht.

Wenn du dich selbst wirklich kennst, kannst du auch die BedĂŒrfnisse und Emotionen anderer besser verstehen, diese gedanklich unterstĂŒtzen oder dich davon abwenden. Die Erkenntnis ĂŒber dein Selbst trĂ€gt zu effektiverer Kommunikation, Empathie und Konfliktlösung in Beziehungen zu Menschen um dich herum bei.

Selbsterkenntnis unterstĂŒtzt dich dabei, ein authentisches Leben zu fĂŒhren, das zu deinen inneren Werten, GefĂŒhlen und Zielen passt. Gleichzeitig erkennst du besser, was du loslassen solltest, weil es dir nicht (mehr) guttut. Dies kann befreiend wirken und deine allgemeine Zufriedenheit steigern und damit zu einem erfĂŒllten, glĂŒcklichen Leben beitragen.

Mit Beruf beziehen wir uns hier in erster Linie auf deine Berufung. Dein Job, in dem du gerade arbeitest, muss nicht unbedingt deiner Berufung entsprechen. Die Selbsterkenntnis kann dich hier unterstĂŒtzen herauszufinden, ob dein aktueller Job auch deiner Leidenschaft oder deiner inneren Berufung entspricht. Im nĂ€chsten Schritt kannst du Chancen und Risiken abwĂ€gen und fĂŒr dich selbst bessere Entscheidungen treffen. Du kannst gezielt an FĂ€higkeiten arbeiten, die fĂŒr deine berufliche Entwicklung wichtig sind.

Wenn du dich selbst gut kennst, kannst du besser mit Stress umgehen. Du erkennst, welche Stressfaktoren dich beeinflussen. Daraus kannst du Maßnahmen ableiten, wie zum Beispiel regelmĂ€ĂŸige SelbstfĂŒrsorge und frei machen von Ă€ußeren EinflĂŒssen. Das fĂŒhrt zu mehr Entspannung und Gelassenheit im Alltag und steigert langfristig deine körperliche, psychische und mentale Gesundheit.

Indem du deine eigenen Werte, BedĂŒrfnisse und Ziele verstehst, kannst du fundierte Entscheidungen treffen, die zu deinem langfristigen Wohlbefinden und steigender LebensqualitĂ€t fĂŒhren. Wenn du entscheidungsfreudiger wirst, wirst du automatisch weniger von Ă€ußeren EinflĂŒssen gesteuert und kannst dich besser auf das konzentrieren, was dir wirklich wichtig ist.

Indem du dich selbst kennst, kannst du aktiv Verantwortung fĂŒr dein eigenes Leben ĂŒbernehmen. Du fĂŒhlst dich ermĂ€chtigt, dein Leben aktiv zu gestalten und VerĂ€nderungen herbeizufĂŒhren. Du erkennst, dass du die Verantwortung fĂŒr dein Leben ĂŒbernehmen darfst und selbst entscheiden kannst, was dir guttut und was eben nicht. So kommst du in den Prozess der Selbstwirksamkeit und fĂ€ngst an bewusst zu erkennen, welchen Lebensweg du einschlagen möchtest.

Wie du siehst, bietet dir die Selbsterkenntnis eine Vielzahl von Vorteilen fĂŒr das persönliche Wachstum, die zwischenmenschlichen Beziehungen und die berufliche Entwicklung.

Selbsterkenntnis als Teildisziplin des ganzheitlichen Wohlbefindens

Um glĂŒcklich und erfĂŒllt zu leben, bietet die Selbsterkenntnis oftmals die Grundlage, ob du dich bewusst oder unbewusst reflektierst und hinterfragst, spielt dabei keine große Rolle. 

Neben der Erkenntnis ĂŒber dein Selbst, deine Werte, WĂŒnsche, Ziele und GefĂŒhle, trĂ€gt die SelbstfĂŒrsorge dazu bei, dass du aktiv wirst und etwas gegen Stress- oder Störfaktoren (wie negative Gedanken, innere Leere, Unausgeglichenheit, Abgeschlagenheit, Lustlosigkeit, usw.) unternimmst. Die Selbstwirksamkeit folgt wie die SelbstfĂŒrsorge der Erkenntnis darĂŒber, dass du etwas verĂ€ndern möchtest. Du erkennst hier, dass du eigenverantwortlich mit deinem Leben, WĂŒnschen, Zielen und TrĂ€umen umgehen darfst.

Im Folgenden gehen wir auf alle die Begriffe SelbstfĂŒrsorge und Selbstwirksamkeit ein, um dir zu veranschaulichen, dass die einzelnen Bereiche aufeinander aufbauen und ganzheitlich dazu fĂŒhren können, dein Leben von Grund auf positiv, energiegeladen und glĂŒcklich zu leben.

Wie bereits beschrieben ermöglicht dir die Selbsterkenntnis, dich selbst zu erkennen, deine WĂŒnsche, TrĂ€ume und Empfindungen – das, was dir guttut und das, was zu unguten GefĂŒhlen fĂŒhrt. Du nimmst wahr, wer du bist und beginnst dein Verhalten, deine BedĂŒrfnisse und deine Reaktionen zu reflektieren, um ungesunde Muster zu erkennen und anpassen, was zu persönlichem Wachstum und positiver VerĂ€nderung in deinem Leben fĂŒhrt.

Ein fĂŒrsorglicher Umgang mit dir selbst meint die Selbstwahrnehmung, Anerkennen und BerĂŒcksichtigen deiner BedĂŒrfnisse in deinem Handeln. Der mitfĂŒhlende Umgang mit dir selbst, sorgt dafĂŒr, dass du negative GefĂŒhle lernst zu akzeptieren und aktiv etwas fĂŒr dich, deinen Körper, deinen Geist und damit dein allgemeines Wohlbefinden tust. 

Der Fokus liegt darauf, dir selbst etwas Gutes zu tun bzw. dir selbst das zu geben, was dir gerade guttut, ohne die Erwartungen und Forderungen deines Umfelds permanent bedienen zu mĂŒssen. 

FĂŒr deinen Alltag kann eine bewusst gelebte SelbstfĂŒrsorge deine Resilienz stĂ€rken und psychischen als auch körperlichen Problemen vorbeugen. Gerade Anfangs kann es schwerfallen neue Verhaltensmuster zu etablieren und wenn du dich lange mehr um die BedĂŒrfnisse anderer gekĂŒmmert hast, als um deine eigenen, solltest du jetzt unbedingt dran bleiben und die aktive SelbstfĂŒrsorge zu deiner Gewohnheit machen. 

Die Voraussetzung fĂŒr Selbstwirksamkeit ist dein Bewusstsein darĂŒber, dass du jede Situation und Herausforderung aus eigener Kraft meistern kannst. Dir ist bewusst, dass du die Wahl hast, wie du dich fĂŒhlen möchtest und ĂŒbernimmst damit die Verantwortung fĂŒr dein Empfinden und deine Entscheidungen. 

Auf dieser Grundlage kannst du deinen Zielen, TrĂ€umen sowie deiner Intuition nachgehen und erkennst Schritt fĂŒr Schritt, dass du dein eigener GlĂŒcksschmied bist. 

Wenn du aktiv Selbstwirksamkeit erlernen möchtest, dann geht es hier um die Etablierung neuer Denkmuster, das Loslassen von Vergangenen, die Gestaltung neuer Gewohnheiten und das Gehen neuer Wege. Es geht um das Bewusst werden und Erkennen, dass du dein Leben in der Hand hast und dich niemand Àrgern oder dir im Weg stehen kann, wenn du das nicht möchtest.

Fehlt es dir an Selbstwirksamkeit, kann es zum GefĂŒhl des Kontrollverlustes kommen – Ă€ußere UmstĂ€nde und die Handlung anderer Menschen bestimmen gefĂŒhlt dein Leben. So geschieht es, dass Erlebnisse auf GlĂŒck, Pech oder ZufĂ€lle geschoben werden, da nicht anerkannt wird, dass dein eigenes Handeln selbst die Auswirkung zu verantworten hat. Dadurch begibst du dich in eine Haltung, die GrĂŒnde und Fehler nur im Außen erkennt und manövrierst dich in eine Art „Opfer der Ă€ußeren UmstĂ€nde“ hinein.

Was verĂ€ndert sich fĂŒr dich durch Selbsterkenntnis? 

Wenn du dich selbst nicht richtig kennst, kann das zu vermehrt negativen GefĂŒhlen fĂŒhren wie: Unzufriedenheit, Ängsten, Sorgen, dem stĂ€ndigem Aussetzen mit vergangenen Erfahrungen und allgemeinem Verlust der Lebensfreude und des Wohlbefindens. 

Wendest du den Prozess der Selbsterkenntnis bewusst an und lernst du dich selbst sowie deine StĂ€rken, SchwĂ€chen, Ziele und TrĂ€ume kennen, ermöglicht du dir langfristig glĂŒcklich und zufrieden zu sein, da du Verantwortung fĂŒr dein Verhalten, deine Gedanken und GefĂŒhle ĂŒbernimmst und dich von Ă€ußeren Erwartungen distanzieren kannst.

Hast du Kenntnis ĂŒber dich selbst, kannst du besser mit RĂŒckschlĂ€gen und Kritik umgehen, zudem kannst du gewĂŒnschte VerĂ€nderungen angehen und deine FĂ€higkeiten nutzen, um deine Ziele und TrĂ€ume zu verwirklichen. So kann es dir gelingen, dich selbst nicht nur ĂŒber deine zugeschriebenen Lebensrollen zu definieren, sondern du definierst deine Rollen selbst und legst Rollen, die bei dir fĂŒr Unzufriedenheit sorgen, ab. So kannst du das Leben fĂŒhren, dass sich fĂŒr dich auch wirklich richtig anfĂŒhlt und dich glĂŒcklich macht.

RĂŒckschlĂ€ge und EnttĂ€uschungen gehören zu unserem Leben. Mit Selbsterkenntnis werfen dich unerwartete Ereignisse jedoch nicht komplett aus der Bahn, du stĂ€rkst also deine Resilienz (innere Widerstandskraft). Du kannst negative GefĂŒhle selbstverstĂ€ndlich weiterhin spĂŒren, aber du lernst und weißt besser, damit umzugehen. Dieser gelassenere Umgang bringt dich auch durch schwierigere Phasen deines Lebens und fĂŒhrt trotz Herausforderungen, Krisen oder RĂŒckschlĂ€ge zu einem insgesamt positiveren und glĂŒcklichem Leben.

Probier es also einfach mal aus und beschĂ€ftige dich mit dir, mit allem, was dir guttut, was dich glĂŒcklich macht. Diese spannende individuelle Reise kann wirklich Spaß machen und dein Leben nachhaltig zum Besseren verĂ€ndern.

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